Rechtliche Grundlagen

Gemäß § 26 der BGV A1 (Grundsätze der Prävention) hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass für die Erste-Hilfe-Leistung im Betrieb, für Mitarbeiter und Kunden des Unternehmens sowie alle anderen Betroffenen, stets Ersthelfer zur Verfügung stehen. Dazu wird die BG allerdings keine Unternehmen auffordern oder gar zu Kursveranstaltungen einladen. Diese Verpflichtung zur Aus- und Fortbildung hat der Unternehmer, bzw. sein bestellter Arbeitssicherheitsbeauftragte selbst durchzuführen bzw. zu veranlassen.

Mindestanzahl

Dazu gilt die verbindliche Mindestvorgabe, dass bei 2 - 20 Mitarbeitern 1 Ersthelfer benannt sein muss.
Bei mehr als 20 Mitarbeitern sind in Betrieben der Verwaltung und des Handels 5% der Beschäftigten und bei allen anderen Betrieben 10% der Beschäftigten als Ersthelfer auszubilden.

 

Konsequenzen bei Nichteinhaltung

Beachten Sie, dass es eine Ordnungswidrigkeit darstellt, wenn ein Unternehmen nicht genügend Betriebsersthelfer bereit stellt. Es kann ein Bußgeld von bis zu 10.000 € verhängt werden ( § 209 SGB VII / § 32 BGV A).

 

Die Berufsgenossenschaften tragen gem. § 23 Abs. 1 des 7. Sozialgesetzbuches (SGB VII) die Überwachung hinsichtlich der Durchführung zur Aus- und Fortbildung von Betriebsersthelfern in ihren Mitgliedsbetrieben. Die Berufsgenossenschaft kann dazu geeignete Ausbildungsstellen benennen.
Lorberg&Kollegen sind entsprechend dieser Regelungen ermächtigte Stelle der BG-Qualitätssicherung und bieten Ihnen stets hochwertige Lehrgänge nach Ihren Wünschen. Daneben sind wir auch ermächtigte Stelle nach § 68 FeV der Bezirksregierung Düsseldorf.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Lorberg & Kollegen | Impressum